Autsch…

Posted by Stefan at 4:09 pm
Categories: Deutschland, Politics and World Affairs, Uncategorized

Schon etwas älter, dafür aber nicht minder gut: ;)

http://wissen.spiegel.de/…

“Out of Erbach

Franz Josef Jung ist seit zwei Jahren Verteidigungsminister, aber das Amt scheint ihn zu überfordern. Er wirkt immer noch, als hätte er gerade erst begonnen. Von Markus Feldenkirchen

[...]

Es habe am Anfang seiner Ministerzeit viele Gemeinheiten gegeben, sagt Jung. Am meisten geärgert hat ihn der Hinweis, er sei zu provinziell für die Bundespolitik. “Ich war doch kein Newcomer, der ein bisschen im Weinberg rumgestolpert ist”, sagt Jung wütend. Er habe doch viel mehr geleistet, Jurastudium, Notar, Chef der Staatskanzlei, Fraktionschef im Landtag.

Andererseits war Jung lange weinbaupolitischer Fachmann der CDU-Fraktion in Wiesbaden. Er muss das wirklich sehr gut gemacht haben, es gibt keine Klagen aus jener Zeit. Im Rheingau erinnert man sich noch heute gern an seinen energischen Kampf gegen die Reblaus.
[...]

Im Hafenbecken von Akkaba in Jordanien ankert die Fregatte “Augsburg”, die im Rahmen des Anti-Terror-Kampfes die Meere patrouilliert. Jung steht am Heck des Schiffes vor einem Mikrofonständer, er will jetzt sagen, dass die Soldaten gute Arbeit unter schwierigen Bedingungen leisten. “Wir haben gerade noch mal darüber gesprochen, über die Größe des Seegebietes, wo Sie Ihren Auftrag erfüllen. Ich denke, dies ist schon eine enorme Dimension, auch von der eigentlichen Fläche her.”

Es soll gefeiert werden an Bord, neben dem Rednerpult steht eine Biertheke. Es ist eine gute Gelegenheit, um die Mannschaft zu motivieren. Aber Jung redet zu langsam, er verzichtet auf jede Betonung, auf jede persönliche Ansprache. Nach sechs Minuten hat er es geschafft. “In diesem Sinne wünsche ich uns einen gemeinsamen schönen Abend, gude Gespräche und viel Erfolg für Ihren weiteren Beitrag für friedsche Entwicklung und Stabilität in der Region und darüber hinaus.”

Um einen Stehtisch stehen vier junge Soldaten und schauen sich fragend an, der Vortrag hat sie ratlos zurückgelassen. “Seht es mal so”, sagt einer. “Ohne Minister kein Freibier.” Er geht zur Theke.”



Muslims for Israel, dinosaurs for America — on wings!

Posted by Viktor at 2:15 am
Categories: America, Politics and World Affairs

With all that nasty insurgency warfare dominating the news in the past years, air force isn’t exactly flavour of the week. So the US Air Force is battling a perceived drop in importance and looming budget cuts with an ambitious and pathetic ad blitz. Because there is one thing that scares air force officers more than communists and evil dictators with weapons of mass destruction: that one day they could lose parity with the other branches of the military. What do you mean, the army is fighting two wars at once while our pilots are sitting on their butts sipping martinis? It doesn’t mean those dirty grunts can get more money than us! After all, we can never really have enough cash to throw at procuring those queer Cold War dinosaurs that we just love!

With that in mind, it’s nice to know that air forces in other countries are still in the business of defending their country. And although the IAF hasn’t exactly got a lot of good press recently (see also this), here is some cheerful news:

For the first time ever, a female Muslim Arab soldier has joined an elite Israeli Air Force unit. Upon completing a medic training course with top honors, she became part of the Airborne Combat Search and Rescue Unit 669, a premier unit that extricates wounded soldiers from combat zones in sensitive and highly classified operations. (found here)

Did you know that Bloredom loves the IAF?



Rooting for which underdog?

Posted by Viktor at 1:31 am
Categories: China, Politics and World Affairs

China has been a caricature of the heavy-handed, inflexible and moronic autocracy in recent weeks. It’s truly disgusting to hear the Communist party drones repeat their spiel about the “Dalai Lama-clique” ad nauseum — I mean come on, someone teach those sad losers “PR 101″ please!

Unsurprisingly, then, China’s first little PR victory against global protesters was not won by Beijing’s propaganda machinery:

A wheelchair-bound Chinese torch bearer has rocketed to national fame after fending off protesters in Paris, becoming a symbol of China’s defiance of global demonstrations backing Tibet.

Jin Jing, a 27 year-old amputee and Paralympic fencer has been called the “angel in a wheelchair” and is being celebrated by television chat shows, newspapers and online musical videos after fiercely defending the Olympic torch during the Paris leg of the troubled international relay.

Protesters denouncing Chinese policy in Tibet threw themselves at Jin. Most were wrestled away by police but at least one reached her wheelchair and tried to wrench the torch away.

Jin clung tenaciously to what has become a controversial icon of the Beijing Olympic Games until her attacker was pulled off.

Her look of fierce determination as she shielded the torch, captured in snapshots of the scene, has now spread throughout China, inflaming simmering public anger at the protests.

See Foreign Policy Passport for photos of the brave athlete.

This is almost too brilliant to be true. I mean, it takes some drastic imagery to beat the underdog image of the Tibet crowd. A pretty girl, a cripple in a wheelchair attacked by a guy with a Tibet flag and a hoodie? That’ll fit the bill! In fact, it’s so perfect that the cogs in Beijing’s propaganda machinery couldn’t have made it up themselves, even if they weren’t so third-rate. Hard to imagine any other story that will make the average uncommitted Western reader empathize with the Chinese side of the dispute.

P.S.: What’s up with these defiant urges of mine? What the hell am I thinking, siding with nasty Beijing against those freedom-loving crowds?



Altmeister Schmidt (Update 2)

Posted by Stefan at 10:06 am
Categories: Politics and World Affairs, Role Models

In der Reihe “Globalisierungskritik” folgendes Zitat von Helmut Schmitt zum Thema (nachzulesen auf zeit.de), wie immer gnadenlos und ganz gleichgültig was andere von ihm denken:

schmidt-destaing-artikel.jpg

Meine Erwartungen an den G8-Gipfel in Heiligendamm sind nicht hoch – aber, ehrlich gesagt, bin ich auch einigermaßen befremdet, wenn ich die jungen Demonstranten sehe, die dort am Zaun stehen und protestieren. Haben sie den rechten Sinn für Proportionen? Als ich ein junger Mann war, hätte mich eine Demonstration gegen die Nationalsozialisten ins KZ gebracht. Da bin ich auf solche Ideen nicht gekommen. Heute würde ich ebenso wenig darauf kommen, weil die reine Demonstration schließlich außer der Befriedigung des eigenen Geltungsbedürfnisses nichts bringt. Jedenfalls ist bei den aktuellen Protesten gegen den Gipfel nicht zu erkennen, was die Demonstranten eigentlich positiv wollen. Ich glaube überdies, dass kein 18-Jähriger sich ernsthaft einbilden sollte, zu wissen, wie die Welt organisiert sein muss.

Update:
In der Zwischenzeit kam übrigens die weltbeste Dokumentation “Helmut Schmidt außer Dienst” (auch mitlerweile verfügbar auf YouTube) raus. Mehr dazu auch hier.

Update 2:

Helmut Schmidt:

Vernunft und Gelassenheit sind Schmidts Leitwährungen bis heute, und auf diesem eher trocken-rationalen Hintergrund wirken einige Filmmomente durchaus melodramatisch, tränendrüsenwirksam. So, als er dem alten Freund Henry Kissinger beim Abschied – womöglich zum letzten Mal – hinterher schaut und dann mit dem Stock wieder ins Hamburger Reihenhaus humpelt, so, wenn er kurz über die fünf Fehlgeburten seiner Frau und den sehr frühen Tod des einzigen Sohnes kurz vor Kriegsende spricht, um zu resümieren: “Das muss man hinnehmen.”

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,492375,00.html

Und Robert Enke
(passt zwar nicht zu Helmut Schmidt, aber schön zum Schmidt-Zitat):

“Ich habe sehr viel mitgemacht: beruflich und privat. Ich weiß nicht, ob jemand das Leben lenkt. Aber so viel weiß ich: Man kann es nicht ändern”, hatte Enke im Dezember 2008 der “Bild”-Zeitung gesagt. “Man muss sich mit einer Verletzung abfinden, man muss sich damit abfinden, wenn man ein Spiel verliert, und man muss sich damit abfinden, wenn man ein Kind bekommt, das schwer krank ist und stirbt.
[...]
Wichtig ist, was man aus der jeweiligen Situation lernt. Auch dann, wenn sie sich negativ darstellt. Das Positive zu sehen kommt meist etwas später.”
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,660661,00.html

Wenn ich mich ärgere, halte ich kurz inne und überlege mir, wo ich vor vier Jahren und drei Monaten stand, man wird dann schnell gelassener. Damals war ich in der zweiten spanischen Liga, bei CD Teneriffa, auf der Bank. Wenn man den ganzen privaten Bereich weglässt, kann ich schon sehr zufrieden mit den vergangenen Jahren sein.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,572073,00.html



Patt im Ypsiland

Posted by Stefan at 8:48 pm
Categories: Deutschland, Politics and World Affairs

Einen überaus ammüsanten Nachtrag aus der Zeit vom 29.01.2008 muss ich hier doch noch nachreichen:

Mit der Vision einer besseren Welt hatte Andrea Ypsilanti vor allem in der verunsicherten Mittelschicht Erfolg. Für einen Sieg hat es nicht ganz gereicht

[...]

Die 50-Jährige verkörpert etwas, was aufrechten Freidemokraten – und nicht nur denen – wie eine Wiederkehr der deutschen Sozialdemokratie der 70er-Jahre in einer, zugegeben, überaus charmanten Variante vorkommen muss: Sie verkörpert die Vorstellung von der Welt als Wunsch. Edel sei die Politik, hilfreich und gut. In Ypsilantis Welt wird kein Schüler zurückgelassen, lernen Begabte mit weniger Begabten länger gemeinsam – und profitieren beide davon. In Ypsilantis Welt verwandelt sich Atomstrom durch politischen Willen in erneuerbare Energie. In Ypsilantis Welt gibt es kostenlose Kindertagesstätten, kostenlose Lehrmittel, kostenloses Studium. In Ypsilantis Welt sorgen mehr Sozialarbeiter für eine bessere Kriminalitätsprävention, mehr Polizisten für sichere U-Bahnhöfe, mehr Lehrer für bessere Schüler, mehr Pfleger für die Alten und gute Politiker für Mindestlöhne. In Ypsilantis Welt bekommen Arbeiter höhere Bezüge, Rentner höhere Renten und Reiche höhere Steuern. Ypsilantis Welt ist ein Dorf, in dem es keine Globalisierung gibt, keine Unsicherheiten, keine Verängstigung – aber ganz viel Geld, das nur umverteilt werden muss. Und wenn Ypsilanti über Ypsilantis Welt spricht, ist es ein wenig so, als sprächen die Hobbits im “Herr der Ringe” von Auenland. Von einem Land und von einer Zeit, die umso unendlich heiler, so unendlich grüner, so unendlich sozial gerechter ist als dieses Mordor der hessischen Gegenwart. Ypsilantis Welt ist Ypsiland, der Ort, an dem sich die letzten 30 Jahre einfach ausblenden.

[...]

In Ypsilantis Welt ist eines nicht vorgesehen, was jetzt aber dummerweise passiert: Der Aufschwung gerät in Gefahr. Börsencrash, Immobilienkrise, drohende Rezession in den USA trüben auch in Deutschland die wirtschaftliche Stimmung ein, selbst in Hessen. Wie sich angesichts trüberer Wolken Ypsilantis gigantisches Ausgabenprogramm finanzieren lässt, ist allen unklar, vor allem Frau Ypsilanti selbst. Dass die Soziologin eine Ministerpräsidentin abgäbe, die Hessen in wirtschaftlich schwieriger Zeit auf Erfolgskurs halten könnte, trauen ihr – Wahlerfolg hin oder her – selbst viele Parteifreunde kaum zu. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Hessen nicht eines Tages das Gleiche feststellen müssen wie die Hobbits, als sie – nicht im Film, aber in J.R.R. Tolkiens Buch – endlich nach Hause kamen: Auenland ist abgebrannt.”



A tribute to Franz

Posted by Stefan at 11:38 am
Categories: Deutschland, Politics and World Affairs

Ein “politisches Schwergewicht”, ein “Parteisoldat”, eine “ehrliche Haut” tritt ab: Über politische Richtungen lässt sich ja bekanntlich streiten, aber fehlen wird er trotzdem.

Vorher aber noch eine tolle Doku zum “Münte Franz”.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/…

0406013a.jpg



Gregor Gysi ist kein Populist

Posted by Stefan at 8:19 pm
Categories: Deutschland, Politics and World Affairs

hartaberfair_ov2.jpg

Neulich in der ARD: Schon wieder eine dieser Polit-Talkshow (diesmal “Hart aber Fair”, wesentlich besser als Christiansen und um Längen besser als “Anne Will”, siehe dazu auch die letzte Folge über das gute alte Thema “Tempolimit in Deutschland”) in der mein Lieblings-Dampfplauderer Gregor Gysi mal wieder mit Leichtigkeit nicht nur die anwesende Gegnerschaft incl. dem kapitalistische Erzfeind Peer Steinbrück aussticht, sondern auch weite Teile der anwesenden Zuschauer zu fast schon sektenähnlichem Kopfnicken bewegt.

Es ist wirklich zum Heulen mit diesen Polit-Talkshows. Egal ob Will/Christiansen, Unter den Linden, Talk in Berlin oder Maischberger: In der Hitze des Gefechtes vom Gegner an eine Wand argumentiert, biegt man sich einfach die Fakten so zurecht wie man sie gerade für einen Befreiungsschlag braucht. Der Zuschauer wird’s schon nicht merken. Wer hat schon ständig die genauen Fakten zum Arbeitsmarkt, zur Finanz- und Geldpolitik oder zur Familienpolitik parat.

gysi.jpgSo auch letzten Mittwoch in der ARD: Argumentiert Peer Steinbrück also faktisch korrekt wie gut die Agenda 2010 aus arbeitsmarktpolitischer Sicht eigentlich war, kontert Gysy natürlich, dass auch “ohne die Reformen 1,3 Millionen neue Arbeitsplätze entstanden wären und damit deutlich mehr als die derzeitigen 600.000″. Die Zuschauer nicken, Steinbrück steht als Depp der Nation da. Scheint plausibel, klingt logisch. Böse Agenda, böser Steinbrück. Ein paar Minuten später: Steinbrück argumentiert dass es um die Steuerlast in Deutschland im europäischen Vergleich doch gar nicht so schlecht bestellt ist und dass es doch eigentlich keinen Grund zur Klage gäbe. Gysi: Die neokonservative Politik der “Bonzen” hätte lediglich zur Folge, dass Deutschland laut OECD die niedrigste Steuer- und Abgabenquote innerhalb Europas hat. Die Leute nicken wieder. Stimmt schon. Recht hat er. Schlecht für Deutschland. Prost.

So oder ähnlich zieht es sich durch die ganze Runde: Steinbrück erntet heftige Kritik für die Verteidigung der Aussage des Bundesbankpräsidenten zur Inflationsrate. Gysi tritt natürlich nach und behauptet, dass wenn die Steuer- und Abgabenquote in Deutschland auf den europäischen Durchschnitt von 40 Prozent steigen würde, es dem Staatshaushalt jährliche Mehreinnahmen von 115 Milliarden Euro bescheren würde. Der Zuschauer nickt schon wieder. Muss ja stimmen, der Mann hat ja schließlich Ahnung.

Aber, und jetzt kommt der Punkt weswegen ich “Hart oder Fair” und meinen Lieblings-Talkmaster Frank Plasberg so liebe (und jenem Programmdirektor, der Frank Plasberg endlich aus Versenkung des Late-Night-WDR-Programms in die ARD Prime-Time gehoben hat die Füße küssen sollte: Schreit eine Aussage (wie z.B. die von Gysi) nach Humbuk à la “zurechtgebogenen Fakten”, hält Plasberg kurz ein und verweist auf den darauffolgenden Fakten-Check: Auf der Internetseite von “Hart aber Fair” kann man nämlich am Tag nach der Sendung besonders prekäre Fakten sauber recherchiert und von Experten (die diesen Titel zu Recht tragen), einfach nochmal nachlesen. Und die klingen dann, am Beispiel von den Aussagen von Herrn Gysi so:

  • Winfried Fuest (zu Gysis Aussage zur Agenda 2010): “Das stimmt nicht. Wie aus einer aktuellen Studie [...] hervorgeht [...]“
  • Friedrich Breyer (zu Gysis Aussage zur Abgabenpolitik): “Gysis Aussage ist falsch. Deutschland hatte nach Angaben der OECD 2006 eine Abgabenquote am Sozialprodukt von [...]“
  • Winfried Fuest (zu Gysis Aussage zum OECD-Vergleich): “Hier irrt Herr Gysi. Entsprechend einer am 17. Oktober von der OECD veröffentlichten Studie [...]“
  • Friedrich Breyer (zu Gysis Aussage zur Steuerquote): “Selbst wenn man die OECD-Zahlen heranzieht, nach denen [...], ist das eine typische Milchmädchenrechnung, die voraussetzt, dass [...]“

Keine weiteren Fragen.

Echt zum Heulen dass es in der wirklichen Welt keinen Fakten-Check gibt…



Off Topic, on Afghanistan

Posted by Viktor at 10:18 pm
Categories: Links, Politics and World Affairs

Ganz unpassenderweiser poste ich hier mal einen Link auf “Kings of War”, dem Blog des War Studies Departments des Kings College in London. Theo Farrell ist Ire und singt das Hohelied auf die Vereinigten Nationen, ist also als Kriegstreiber und Imperialist eher unverdächtig. Hier steht, was er zu Afghanistan zu sagen hat. Er spricht mir aus dem Herzen!



Winning in Anbar Province (in 18 Slides)

Posted by Viktor at 6:13 pm
Categories: Fun, Politics and World Affairs

Ganz großes Tennis: How To Win In Anbar (PDF)
winning-in-anbar-province.jpg
Thinking about my bachelor thesis, I wonder if this could make it into my bibliography :-)



Bomb… Saudi Arabia?!!!

Posted by Viktor at 4:28 pm
Categories: Politics and World Affairs

The US news summary by the Economist.com weblog “Democracy in America” today carried the following summary of a New York Times piece.

The administration is debating whether Israeli intelligence on a Syrian weapons programme justified last month’s airstrike on the country, and whether it may justify a change in American policy towards both Riyadh and Pyongyang. This may come as a shock, but Dick Cheney wants America to take a more hawkish approach, while Condoleezza Rice isn’t convinced that there’s a credible threat.

Riyadh and Pyongyang? Israel is bombing Syria, and Dick Cheney questions US policy towards North Korea and Saudi Arabia? Should I finally join those who have been painting Mr. Cheney as a madman all along?
Apparently, Syria has been cooperating with the North Koreans in acquiring missile technology. Nothing illegal here, surely? Yet Israeli intelligence seems to have detected a transfer of (presumably military) nuclear technology. Leaving the issue of uncertain intelligence (or blatant error) aside, there are two plausible scenarios:

1. This must be “big” (as the current issue of the Spectator argues). There must be a nuclear programme so threatening that Israel is willing to jeopardize all peace prospects with Damascus (and incur all the predictable international condemnation of its use of force).

2. This is not to do with Syria at all (a Contentions piece argued the other day). Rather, new defence minister Barak is concerned with “restoring” Israel’s “deterrence”, which is military speak for showing Iran that the Israeli Air Force can kick their ass any time they want (Syria and Iran have the same air defence technology).

That far I could follow the story… but where the hell does Riyadh (the Saudi capital) fit in the picture? I was shocked to imagine the ramifications of the US severing its ties with the Saudi Royal family. Hardly is there a more nightmarish country than Saudi Arabia… surely the current stable relations is the best we can hope for?

So, this was my shock of the day. All the more so because I couldn’t possible discern any plausible “Saudi connection” in this story.Thankfully, my consternation was unwarranted… the explanation was quite simply a mix-up of names… when the Economist’s Texan correspondent wrote “Riyadh”, he evidently meant “Damascus”. Sweet relief.

P.S.: Who can list all the nuclear programmes that are currently running or being planned in the Middle East (that famously “nuclear-free” region)? The first to come up with the right answer wins a surprise prize (postal delivery)