Artikel-Auswahl

Posted by Stefan at 12:44 pm
Categories: China, Deutschland, Role Models

“Opa Wen und das Mädchen”
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,572755,00.html

Dazu auch das entsprechende Video auf YouTube (leider nur auf Mandarin)http://www.youtube.com/watch?v=nsAWAbWk8yk

Filmkritik zum sehr guten (und witzigen) Film “Juno”:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,542389,00.html

“Wenn das Ich sich auflöst” (Zeit Titelthema vom Juli 2008):
http://www.zeit.de/2008/30/Alzheimer

Wie Deutschland (hier am Beispiel der Abgeltungssteuer) mal wieder seine Vorliebe für Ausnahmeregelungen unter Beweis stellt:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,565726,00.html



Really Achieving Your Childhood Dreams (update 3)

Posted by Stefan at 10:04 pm
Categories: America, Role Models

A sad but still wonderful story about Randy Pausch, Professor of Computer Science at Carnegie Mellon University (CMU).

As many US-universities cultivate the tradition of “last lectures”, where professors hold their last lecture before retirement, Randy Pausch’s last lecture is particularly authentic: He’s going to die from pancreatic cancer. The video of his lecture “Really achieving your childhood dreams” became a sensation on the Web.

“My wife Jai has been an incredible source of stability and courage through all this. We both agree that “you can’t control the cards you’re dealt, just how you play the hand.”
(found on his blog http://www.cs.cmu.edu where he constantly writes about his last year of his life)

Update: As expected Randy died on July 25:

“Randy died this morning of complications from pancreatic cancer. The CMU news story is here.”

Update 2:

Hey, how cool is that (and yes, I know it’s a bit morbid to say “cool” when someone just died. But if you read his blog you realize how he dealt with the situation himself). He got into the new StarTrek movie. ;)

This is, by far, the coolest thing (okay, #2 behind the palliative chemo working). JJ Abrams (Hollywood producer/director who did the TV series “Lost,” the movie “Mission Impossible III” and a bunch of other stuff) emailed me, out of the blue:

[...]

Jai & I hopped a plane to LA, where I got a custom-made Star Trek uniform and my own station on the bridge, where I had lots of buttons and controls. I even got a LINE!!!!

[...]

the “Star Trek” movie will be in theaters December 2008. Don’t blink or you’ll miss me, but at some point a guy walked across the bridge and says “Captain, we have visual!”

Update 3:

By now his book was published.



Koreanischer Retro-Trigger aus Fernost

Posted by Stefan at 5:33 am
Categories: Role Models, Travel

V, ich vermute mal es gab eine Zeit, da hätten wir so einige Strapazen auf uns genommen um den sagenumwogenen “StarCraft TV Kanal” in Südkorea einmal selbst live sehen zu können:

[singlepic=42,460,306,,]

In Südkorea wird beim Autofahren nicht nur fleißig Fernsehn geschaut. Hier gibt es auch einen eigenen TV Kanal, auf dem fast rund um die Uhr StarCraft Turniere auf allerhöchstem Niveau ausgestrahlt werden. Es versteht sich von selbst dass die Akteure hier in Südkorea fast so berühmt sind wie Sportler bei uns zu Hause.

Ach ja, *seufz*, beim Anblick vom guten alten StarCraft kam ich richtig ins Schwärmen. Und weil’s so schön war (und der guten alten Zeiten wegen) und das Posten folgender Links sowieso schon lange überfällig war anbei noch die folgenden heute noch verbleibenden Überreste (in Form von Blogs) aus jener Zeit:

  • Heinrich Lenhardt’s (ehemaliger Auslandskorrespondent der PCP) Blog “Lehnhardt Lästert“: Zwar nicht ganz so regelmäßige Updates, dafür aber eine schöne Mischung aus Spiele-relevanten Posts und Themen abseits davon.
  • Boris Schneider-Johne (ehemaliger Chefredakteur der PCP): “Dreisechzig.net” – Offiziell natürlich ein privater Blog, …, aufgrund der Tätigkeit als Produktmanager für die XBox360 in Deutschland aber natürlich etwas mit jenen Themen geschwängert. Trotz allem einer meiner Lieblings-Blogs.
  • Jörg Langer (ehemaliger Chefredakteur der Gamstar, jetzt für golem.de und sonstige Onlinemagazine als Redakteur tätig): “Jörg Spielt” – OK, zugegeben, der Titel ist relativ bescheiden. Die Artikel dort sind aber mit Abstand die hochwertigsten die man zu diesem Thema im Internet bekommen kann.
  • Und last but definetly not least: Volker Schütz, Meister des zynischen Schreibstils und phantasievoller Gleichnisse (mitlerweile vom Spieleschreiber zum Rechtsanwalt mit eigener Kolumne auf gamona.de mutiert)

Besonders letzerer Link ist durchaus ein regelmäßiger Besuch wert. Jene Seite ist nämlich mehr als “nur” eine Kolumne über PC Spiele, sondern vielmehr eine Seite bei der häufiger über das ein oder anderre Thema abseits vom eigentlichen philosophiert wird. So passiert es schonmal, dass sich etwa die Hälfte des Textes um ein anderes Thema als den eigentlichen Test dreht. Kostprobe zum Test von Sony’s “Singstar”, meiner Meinung nach die Definition des Wortes “Brandrede” ;)

Singstar

Karaoke im eigenen Wohnzimmer, mit blendend aussehenden Freunden, Stimmung pur, über 300 Songs, kabellosen Mikros und glänzender Online-Funktion… Hätte Sony zudem behauptet »Singstar« (PS3) führe zu multiplen Orgasmen und produziere saubere Energie, wer hätte widersprechen wollen.

Doch nach der Politikmaxime »Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?« versetzte sich SCEE nach dem Europa-Release in selbst bestimmte Demenz. Angekündigte Features vergaß man dabei schneller als eine neu gewählte, afrikanische Regierung das Demokratieprinzip. Während die eigene Community schäumt und wütet, behält Sony die Ruhe und betreibt gezielte Nichtinformation. Denn man weiß: Solange irgendwo eine dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende.

Es hätte alles so schön sein können. Schön, wie es nur in der Bacardi-Werbung oder halt einem Singstar-Intro ist. Will sagen, mit einer Gruppe strahlender Keksgesichter saufen, feiern, nach Herzenslust rocken, rappen, jazzen und … „poppen“. Fröhliche Menschen, die ihre Lieblingslieder schmettern und dabei allen Spaß der Welt haben. Die Arme und Beine so überhaupt nicht verwickelt in Mikrofon- und USB-Verlängerungskabel, die Chevignon-Jeans am Hintern, weil Singstar-Backgrounds nicht den Monatslohn eines chinesischen Gartenzwerglackierers kosten. Wahres Glück eben.

Doch leider ist Sony das Reich des Bösen, wo Hoffnungen zerschmettert, Wünsche zerfetzt und Träume anschaffen geschickt werden. Wo selbst blutfreie Spiele Gewalt erzeugen. Wer etwa das Singstarkonzept als Positivbeispiel gegenüber »Killerspielen« nennt, sollte bedenken: Auch der 100.000ste Headshot wird nie den Mordtrieb anstacheln können wie ein Belinda-Carlisle-Titel für 1,49 €. Nicht umsonst lautet das vollständige Firmenmotto der Japaner: Made for entertainment (and beating little puppies senseless with a sharp stick). Ok, ok, ich gebe zu, Letzteres ist frei erfunden. Es sind Kätzchen und sie nehmen einen Hammer.
[...]
http://www.gamona.de/article/…

Köstlich.

V, ich weiß nicht wie’s dir geht, aber kennst du eigentlich noch irgend jemanden, der im Alter von 14 Jahren die Redakteure von Gamestar und PCP (siehe hier und hier) als Vorbilder hatte (und damit natürlich eine Zeit lang, ich vermute mal bis sich zwei gleichgesinnte durch Land of Lore trafen) in seinem Moseldorf ziemlich alleine da stand?

Schöne alte Zeit. Siehe auch hier.



Altmeister Schmidt (Update 2)

Posted by Stefan at 10:06 am
Categories: Politics and World Affairs, Role Models

In der Reihe “Globalisierungskritik” folgendes Zitat von Helmut Schmitt zum Thema (nachzulesen auf zeit.de), wie immer gnadenlos und ganz gleichgültig was andere von ihm denken:

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Meine Erwartungen an den G8-Gipfel in Heiligendamm sind nicht hoch – aber, ehrlich gesagt, bin ich auch einigermaßen befremdet, wenn ich die jungen Demonstranten sehe, die dort am Zaun stehen und protestieren. Haben sie den rechten Sinn für Proportionen? Als ich ein junger Mann war, hätte mich eine Demonstration gegen die Nationalsozialisten ins KZ gebracht. Da bin ich auf solche Ideen nicht gekommen. Heute würde ich ebenso wenig darauf kommen, weil die reine Demonstration schließlich außer der Befriedigung des eigenen Geltungsbedürfnisses nichts bringt. Jedenfalls ist bei den aktuellen Protesten gegen den Gipfel nicht zu erkennen, was die Demonstranten eigentlich positiv wollen. Ich glaube überdies, dass kein 18-Jähriger sich ernsthaft einbilden sollte, zu wissen, wie die Welt organisiert sein muss.

Update:
In der Zwischenzeit kam übrigens die weltbeste Dokumentation “Helmut Schmidt außer Dienst” (auch mitlerweile verfügbar auf YouTube) raus. Mehr dazu auch hier.

Update 2:

Helmut Schmidt:

Vernunft und Gelassenheit sind Schmidts Leitwährungen bis heute, und auf diesem eher trocken-rationalen Hintergrund wirken einige Filmmomente durchaus melodramatisch, tränendrüsenwirksam. So, als er dem alten Freund Henry Kissinger beim Abschied – womöglich zum letzten Mal – hinterher schaut und dann mit dem Stock wieder ins Hamburger Reihenhaus humpelt, so, wenn er kurz über die fünf Fehlgeburten seiner Frau und den sehr frühen Tod des einzigen Sohnes kurz vor Kriegsende spricht, um zu resümieren: “Das muss man hinnehmen.”

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,492375,00.html

Und Robert Enke
(passt zwar nicht zu Helmut Schmidt, aber schön zum Schmidt-Zitat):

“Ich habe sehr viel mitgemacht: beruflich und privat. Ich weiß nicht, ob jemand das Leben lenkt. Aber so viel weiß ich: Man kann es nicht ändern”, hatte Enke im Dezember 2008 der “Bild”-Zeitung gesagt. “Man muss sich mit einer Verletzung abfinden, man muss sich damit abfinden, wenn man ein Spiel verliert, und man muss sich damit abfinden, wenn man ein Kind bekommt, das schwer krank ist und stirbt.
[...]
Wichtig ist, was man aus der jeweiligen Situation lernt. Auch dann, wenn sie sich negativ darstellt. Das Positive zu sehen kommt meist etwas später.”
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,660661,00.html

Wenn ich mich ärgere, halte ich kurz inne und überlege mir, wo ich vor vier Jahren und drei Monaten stand, man wird dann schnell gelassener. Damals war ich in der zweiten spanischen Liga, bei CD Teneriffa, auf der Bank. Wenn man den ganzen privaten Bereich weglässt, kann ich schon sehr zufrieden mit den vergangenen Jahren sein.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,572073,00.html



There goes my hero…

Posted by Stefan at 10:12 pm
Categories: Fun, Role Models

Does anyone know the “Foo Fighters” song “My Hero”? Anyway, it was just last week that my personal hero resigned, but not without a final huge portion of self-mockery (or is it called “self-irony”). Anyway…

http://www.istartedsomething.com/…

Starring:
Bill Gates as himself, Brian Williams, Steve Ballmer, Matthew McConaugheyr, Robbie Bach, Jay-Z, Bono, Steven Spielberg, George Clooney, Jon Stewart, Kevin Turner, Hillary Clinton, Barack Obama, Al Gore, Ray Ozzie and Craig Mundie.



My personal hero was in the news again

Posted by Stefan at 9:16 pm
Categories: Economics and Business, Role Models

;)

Check out the Video: http://wstreaming.zdf.de/…



Franz Walter — Rollenbilder der 20-Jährigen

Posted by Viktor at 8:12 pm
Categories: Deutschland, Role Models

Wem Franz Walters etwas verschwurbelter Schreibstil nichts ausmacht, der findet hier eine wirklich interessante und spannende Zusammenfassung einer Sinus-Studie über Rollenbilder und Lebensentwürfe 20-jähriger Frauen und Männer heute. Walter kontrastiert hier die Erwartungen gut ausgebildeter Männer und Frauen an das Leben — lesenswert!

[Das Weltbild der] jungen, besser ausgebildeten jungen Frauen […] ist durch und durch optimistisch gefärbt. Sie äußern sich vergnügt, dass nach dem Abitur etwas Neues beginnt. Sie freuen sich auf den Orts- und Wohnungswechsel, auf das Studium, auf die Chance ins Ausland zu gehen. Und sie sind überwiegend bemerkenswert zuversichtlich, demnächst in einem interessanten, ausfüllenden Beruf arbeiten zu können. Sie vertrauen dabei auf ihre eigene Intelligenz, Durchsetzungsfähigkeit und Disziplin […].

Die jungen Männer mit Abitur präsentieren sich in einer ganz anderen Verfassung. […]
In der Tat, die Erwartungen, die an sie gerichtet werden, sind gewachsen, sind vor allem erheblich heterogener, ja widersprüchlicher geworden. […]
Die zwanzigjährigen Männer tragen nach wie vor am Anspruch, künftig als Haupternährer der Familie zu agieren, Karriere machen zu müssen, in der Leistungsgesellschaft sich mit Härte durchzusetzen, sich als einsamer Wolf in der freien und rauen Wildbahn zu behaupten. Zugleich aber wissen sie, akzeptieren es kognitiv auch, dass ihre (potentiellen) Partnerinnen zudem andere Eigenschaften und Verhaltensweisen von ihnen verlangen. Sie sollen später die Familie nicht dem Beruf unterordnen, sollen in gleichen Teilen wie die Frau am Haushalt mitwirken, sollen sich gleichverantwortlich um die Betreuung wie Erziehung der Kinder kümmern, sollen einfühlsame Versteher, Zuhörer, zuweilen auch Seelsorger sein.
Das alles gilt im modernen Diskurs der modernen deutschen Gesellschaft als durchweg selbstverständlich. […]
[I]n der Befindlichkeit dieser Gruppe deuten sich Schlüsselprobleme des 21. Jahrhunderts an: Die Vermehrung individueller Optionen bedeutet stets auch die Multiplikation von individuell zu ertragenden Fehlentscheidungen; großartige Chancen werden mit verheerend verpassten Gelegenheiten korrelieren; die Rollen werden multipler und immer schwieriger auszubalancieren – und all diesen Prozessen fehlt die regulative Idee, eine handlungsorientierende, auch Sicherheit vermittelnde Vorstellung vom “richtigen und anständigen Leben”.



Vorbilder 2

Posted by Viktor at 10:44 pm
Categories: Role Models

Heldenzeit auf Bloredom.de — Tobias Kaufmann ist mein Lieblingsautor in deutschen Zeitungen. Und der einzige, der mir gute Laune macht. Mal erzaehlt er wunderbar im Koelnischen Stadtanzeiger vom Erwachsenwerden, mal kommentiert er abgeklaert deutsche Sozial- oder Aussenpolitik fuer Die Achse des Guten (www.achgut.de). Immer nachdenklich und gemaessigt, aber dabei hellwach, kritisch und prinzipienfest.

Sein SPIEGEL-Artikel “Macht Liebe!” sagt alles, was ich mir ueber Familie und Kinder sagen lassen moechte.

Eine Errungenschaft der freien Welt ist, dass Frauen wie Männer die Möglichkeit haben, sich der “Zeugungspflicht” zu entziehen, egal warum. Weder moralische Zeigefinger noch Geschenke und Geschlechterdebatten sollen oder können das ändern. Trotzdem braucht eine Gesellschaft, die vital sein möchte, eine Mindestzahl von Menschen, die sich für Kinder entscheiden. Dass diese Zahl derzeit nicht erreicht wird, liegt nicht an falschen Männer- oder Frauenrollenbildern. Schuld ist unser Kinderbild.

Niemand sehnt sich danach, ein Produkt im Haus zu haben, das ein vollkommen mieses Image hat. Warum sollte das ausgerechnet bei etwas so grundlegendem wie Kindern anders sein? Doch gerade dieses Produkt hätte es verdient, dass man endlich mal positiv über es debattiert, statt darüber, wie man all das Negative abfangen kann, was mit ihm verbunden ist.

Für meine Entscheidung, Kinder in die Welt zu setzen, möchte ich weder einen Orden noch Geld. Meine Töchter sind Belohnung genug, obwohl sie die Nebenwirkung haben, dass ich manchmal nachts wach liege vor lauter Existenzangst. Wer erleben will, wie wunderbar es ist, demütig zu sein, unindividuell, verletzlich, der muss Kinder haben. Sie sind das Beste, was einem Menschen passieren kann. So wie das kleine Mädchen, das mich anstrahlt, mich in den Arm nimmt und “Mein Papi” sagt, wenn ich nach Hause komme. Die abgeklärten Kinderlosen mögen das kitschig finden, aber richtig ist es doch: Nicht Geld fehlt in diesem Land, sondern Liebe.

Und hier geht es dann etwas schaerfer zur Sache: Tobias Kaufmann schreibt ueber Krieg und Frieden; und ueber Strafsteuern und den Klimawandel.

Und ueber den Islam, “9/11, Gott und de[n] Papst”

Und ueber das Versagen (und Guenther Jauch und “Day of the Tentacle”).

Und ueberhaupt.



Vorbilder – Lee Kuan Yew

Posted by Stefan at 6:02 pm
Categories: Role Models, Singapore

With “From Third World to First” from Lee Kuan Yew currently being on my night table I can’t do different than naming him as my Vorbild. Strong, fierce and sharp-minded, …, the ideal Vorbild if you ask me. ;)

[singlepic=52,320,240,,left]

I’m not guided by what Human Rights Watch says. I am not interested in ratings by Freedom House or whatever. At the end of the day, is Singapore society better or worse off? That’s the test. What are the indicators of a well-governed society? Look at the humanities index in last week’s Economist, we’re right on top. You look at the savings index, World Bank, we’re right on top. Economic freedoms, we’re on top. What is it we lack?
[...]
We demand a right of reply, that’s all. And if you go over the line, if you defame us, we’re prepared to sue you, go into the witness box and be cross-examined. You can brief the best lawyers and demolish us. If I’m involved, I go to the witness box. And you can question me, not only on the particular defamatory issue, but all issues in my life.”



Vorbilder/Role Models

Posted by Viktor at 7:40 am
Categories: Role Models

Intellectuals and people at pains to look “intellectual” can rely on fool-proof ways to make sure they get the recognition they crave. In Dublin or London, you may notice them carrying a copy of the London Review of Books. in the U.S. they will show off their copy of the NYTimes, and all over the world a certain type of people never fails to mention in conversation that they are subscribers to The Economist.
In Germany, people who cannot afford to travel first class, or to move to Swizerland, but who are nevertheless keen to draw the line between themselves and the common people, will read “Die Zeit” — in public, if at all possible. There is something ironic about this, as “Die Zeit” is the most widely read weekly of all, hence representing something of the mainstream of mainstream publications. Nontheless, it remains the “intellectual” paper par excellence.

Now don’t get me wrong – I love “Die Zeit”, and it is often my first choice of German language weeklies. But sometimes, just sometimes, the line between high-brow and just-bullshit gets sadly blurred. Consider the following feature on zeit.de, for example:

Leitfiguren — Menschen statt Helden. In der Ära der Instant-Stars faszinieren gebrochene, nicht perfekte Persönlichkeiten. Wir zeigen Personen, an denen man sich ein Beispiel nehmen kann.”

A lame gallery of pin-up celebrities-for-the-coffeehouse-intelligentsia. Easily the most unspirited, drab and predictable collection of rockstars, leftist politicians, spiritual leaders and all the rest that you know you will find there. From “Kurt Cobain, Musiker” to “Mutter Teresa, Wohltäterin” — all thrown together. Pathetic.

No I suspect that bloredom.de can do much better than zeit.de. I propose that Stefan and myself will present, over the next days or so, our personal “Leitfiguren”. Let’s see what happens.