Ach ja, die Bibel

Posted by Stefan at 1:13 am
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Es ist doch immer wieder schön, wenn man unerwartet überrascht wird.
Anbei zwei wirklich beeindruckende Screenshots:

Screenshot #1 zeigt die “Awaymessage” einer meiner Uni-Bekanntschaften im Instantmessenger von AOL. (zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken) Tja…

awaymessage
Screenshot #2 ist nicht weniger spektakulär, zeigt er doch die rein numerische Auswertung der Lieblingsbücher an meiner Uni und im gesamten Facebook. Auch hier ist die Bibel ein absoluter Bestseller… (zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken)
thebible



Es geht los…

Posted by Stefan at 5:57 am
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Tja, so langsam geht es auch in meinem Umfeld mit dem großen unaufhaltsamen Thema los. Anbei die eMail eines Projektgruppen-Mitglieds auf die Frage, ob wir uns abends um 7 Uhr treffen können:

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: mpdolc@wm.edu [mailto:mpdolc@wm.edu]
Gesendet: Sonntag, 26. Februar 2006 20:42
Betreff: Re: AW: AW: Stock group

I have to pick my wife up from work at 6 if possible. How about 5?
Matt

Noch Fragen?



Samstag Nacht

Posted by Stefan at 6:50 am
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Ist das nicht klasse? Normalerweise, wenn man Samstag Nacht von einer Feier / aus einer Bar kommt (und dementsprechend etwas “wasted” ist) macht man in der Regel irgendwelchen sinnlosen Kram, wie z.B. Werbesendungen im Fernsehn anschauen oder eMails schreiben, die man besser nicht schreiben würde.
Aber (achtung, jetzt kommt’s): In Zeiten von Google’s breitem Informationsangebot kann man heutzutage in diesen Momenten sogar noch sinnvolle sachen machen, wie z.B. wertvolle historische Momente wie die [Mondlandung] die [Schlacht von Iwo Jima] auf Wunsch ansehen. Internet olé…



Halte Deutschland die Treue — wandere aus!

Posted by Viktor at 12:03 am
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Na ja, das eine Studienjahr im Rheingau schaffst Du. Und danach? Geh doch einfach wieder zurück. Viele der besten Deutschen haben schließlich in der neuen Welt Karriere gemacht: Hannah Arendt, Theodor Adorno, Leo Strauss, Hans Morgenthau, Friedrich Hayek, usw. usw. usw.
Da unsere Großvätergeneration es nun einmal fertigbrachte, alle klugen Köpfe entweder umzubringen oder ins Exil zu treiben — sollten es uns da nicht in die Fremde ziehen?

Also, probier’s mal hier! Ich ziehe dann nach, sobald ich kann.



Warum…?

Posted by Stefan at 10:48 pm
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Warum

  • habe ich nach 8 Monaten im Ausland schon 4 einzelne Socken, deren Gegenstück scheinbar abhanden gekommen ist?
  • sind Parties in den USA so anders als in Europa (Leute verkleiden sich) und die Leute verhalten sich so merkwürdig (tanzen so krass lasziv obwohl der ganze Rest vom Land super konservativ ist)?
  • verliert das Basketballteam unserer Uni immer?
  • schreibe ich am Dienstag eine Klausur und hab noch nichtmal angefangen mit lernen?
  • habe ich das dumme Gefühl, dass mein Auslandsjahr bald vorbei sein wird, und ich dann wieder im langweiligen Deutschland sein werde?

Fragen über Fragen, auf die wohl niemand momentan eine Antwort weiss…



hotel means home

Posted by Viktor at 8:31 pm
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Habe ich schon erzählt, dass mein neues Zuhause beinahe wie ein Hotelzimmer wirkt?

Dazu passt dann auch, dass ich in meiner Schreibtischschublade dieses Buch finde:

1.jpg

Mal sehen, wozu das nützlich ist. Gerade habe ich eine frustrierende Stunde damit zugebracht, im Internet nach Sommer-Praktika unw. zu suchen. Was sagt die Bibel?

Es ist ein Segen, dass die Gideons nicht nur die Bibel in allen Hotelzimmer in aller Welt platzieren, sondern auch einige editorische Arbeit leisten. So findet sich auf den ersten Seiten folgendes:

2.jpg

Schnell nachgeschlagen, finde ich auch schon das passende Stichwort:

3.jpg
So macht das Bibellesen Freude! Ein Handgriff, und schon finde ich Rat:

PROVERBS 16:3

“Commit to the LORD whatever you do, and your plans will succeed.”

PROVERBS 16:9

“In his heart a man plans his course, but the LORD determines his steps.”

Fühle mich schon besser.



Frage der Perspektive

Posted by Viktor at 7:40 pm
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Mist. Für einen extra-dramatischen Effekt hätte ich die kleine Flasche (s. unten) in Perspektive rücken sollen… (damit alle sehen: SOOO klein ist sie). So z.B.:
wein3.jpg

Genau groß genug, um ein kleines Weinglas zu füllen!

Bleiben drei offene Fragen:

  1. Wer sind eigentlich “alle”? (schreiben wir etwa nicht für ein virtuelles Publikum?)
  2. Ist dies alles nur ein Vorwand, um mein Gesicht in Großaufnahme zu zeigen? (Und wie klug ist das überhaupt?)
  3. Habe ich sonst nichts zu tun?


Posted by Stefan at 5:59 pm
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Ey Viktor, na worauf wohl? Kohle, Karriere, Autos und Frauen…



Posted by Viktor at 5:42 pm
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Ey Stefan, worauf kommt es für Dich im Leben an?



Im Wein ist… Unfug?

Posted by Viktor at 5:22 pm
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Warum machen wir das alles eigentlich? Studieren, monatelang über Aufgaben wie “‘Perpetual Peace draws together Kant’s critique of the conventional state and interstate politics of the Westphalian system’. Explain and discuss.” nachdenken und -lesen. Voller Stolz Second-Hand-Bücher kaufen wie Herbert Butterfield, The Statecraft of Machiavelli (1960) — nur um sie irgendwo neben Homers “Iliad” und “Etiquette Today” auf das Regal zu stellen.

Während ich mich also gestern mit einer Freundin langsam betrinke, denke ich über solche Fragen nach. Und es ist ja wahr: in einer Hotelbar sitzen, Wein schlürfen, später zu Hause pizza essen, heisse Schokolade mit Marshmallows trinken, und Lost in Translation gucken: das ist es, worauf es im Leben ankommt.

Wein.jpg

(im Bild: eine der fabelhaften 18,75cl-Weinflaschen aus dem Russell Hotel)