Mar29 |
Stefan der alte Literat |
Nur mal so nebenbei: Stefan der alte Literat hat mal wieder (seit sehr langer Zeit) ein Buch in die Hand genommen ohne dazu gezwungen worden zu sein. Aber nicht irgendein Buch, sondern DAS Buch überhaupt…

Für alle die jetzt immer noch mit den Achseln zucken eine kurze Zusammenfassung, gesponsert von amazon.com ; )
“Der 16-jährige Holden Caulfield wird aus Pencey, einem Internat in Pennsylvania, verwiesen. Eigentlich soll er bis zu Beginn der Ferien in der Schule bleiben, doch er packt kurzentschlossen seine Sachen und macht sich auf den Weg in seine Heimatstadt New York. Da seine Eltern noch nichts von seinem Rauswurf wissen und ihn erst drei Tage später erwarten, irrt Holden ziellos durch die winterliche Stadt und steigt in einem Hotel ab. Verschiedene Annäherungsversuche an Frauen schlagen fehl. Der Hotelpage vermittelt Holden eine Prostituierte, von deren Zuhälter er verprügelt wird. Am nächsten Morgen verlässt Holden das Hotel, schließt seinen Koffer im Bahnhof ein und verabredet sich mit Sally Hayes, einer ehemaligen Schulfreundin. Als Holden ihr vorschlägt, mit ihm auszureißen, zerstreiten sie sich. Nach einer weiteren desillusionierenden Begegnung mit einem ehemaligen Schulkameraden schleicht Holden sich nachts nach Hause zu seiner neunjährigen Schwester Phoebe, schläft dann aber schließlich auf dem Bahnhof.
Der scheinbar simplen Handlung liegt eine tief greifende, komplexe Struktur ineinander verwobener Leitmotive zu Grunde. Durch zahlreiche Symbole weitet sich Holdens Bekenntnis zu einer vielschichtigen Darstellung des Erwachsenwerdens. Der Romantitel verweist ebenfalls auf diese symbolische Ebene.
Obwohl von den Kritiken eher zurückhaltend behandelt, wurde Der Fänger im Roggen bald nach seinem Erscheinen zu einem Buch, das von der jungen Generation begeistert gelesen wurde. Bereits in den 1950er Jahren entwickelte sich der Roman zur Lieblingslektüre der akademischen Jugend und wurde in der Folge zum meistinterpretierten Werk an US-amerikanischen Schulen und Universitäten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.”
“I don’t give a damn, except that I get bored sometimes when people tell me to act my age. Sometimes I act a lot older than I am – I really do – but people never notice it. People never notice anything.” Argh, bringing back sweet memories…
Den folgenden Eintrag werden vermutlich nicht alle verstehen können, aber ich versuch’s trotzdem:










