Death comes to all of us…

Posted by Stefan at 10:34 pm
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sonne.jpgWer eine grausige / gruselige Geschichte hören möchte, lese bitte weiter (alle anderen beim zweiten Absatz anfangen zu lesen): Die Ehefrau eines (sehr) entfernten Bekannten ist immer (wie wohl viele andere auch) regelmäßig nachts aufgestanden um sich etwas zu trinken zu besorgen. Eines nachts ist sie dabei im Dunkeln über etwas gestolpert, hat das Gleichgewicht verloren und ist mit dem Kopf gegen den Nachtsich geknallt. Tot. So schnell kann’s gehen…

Der Tag hatte aber auch sein gutes. So hatte ich heute die Ehre, endilch an Nadjas Doktorarbeit mitzwerkeln zu können. Konkret: Die Tonaufnahme von folgendem phonetischen Satz anhören, …, ganze 47 mal, …, von teils schwer zu verstehenden Tumorpatienten. “A riesen Gaudi” sag ich da nur… ;)

“Einst stritten sich Nordwind und Sonne, wer von ihnen beiden wohl der Stärkere wäre, als ein Wanderer, der in einen warmen Mantel gehüllt war, des Weges daherkam. Sie wurden einig, daß derjenige für den Stärkeren gelten sollte, der den Wanderer zwingen würde, seinen Mantel auszuziehen. Der Nordwind blies mit aller Macht, aber je mehr er blies, desto fester hüllte sich der Wanderer in seinen Mantel ein. Endlich gab der Nordwind den Kampf auf. Da erwärmte die Sonne die Luft mit ihren freundlichen Strahlen, und schon nach wenigen Augenblicken zog der Wanderer seinen Mantel aus. Da mußte der Nordwind zugeben, daß die Sonne von ihnen beiden der Stärkere war.”

Ein absolutes Highlight dabei war übrigens ein Herr mit der perfekter Märchenonkel-Stimme. Ich glaube, ich schlage ihn demnächst für den “Hans-Joachim Kuhlenkampf Weihnachtsgeschichten-Vorleser”-Sonderpreis vor… ;)

Und wer jetzt fragt, was das Bild der Sonne soll, der lese sich nochmal genau den “Nordwind und Sonne”-Text durch… ;)



Scent of a woman

Posted by Stefan at 12:35 am
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Es gibt ja bekanntlich sehr wenige gute Filme (wie man am DaVinci Code mal wieder eindrucksvoll sehen konnte). Noch viel seltener sind aber einzelne Filmszenen, die man einfach immer und immer wieder sehen kann, einfach weil sie in sich einfach zu 100% perfekt sind und sich selbst nach dem x-ten Mal ansehen nicht abnutzen. (so z.B. das Duell zwischen Obi-Wan und Anakin Skywalker in Episode 3, die Gesangszene auf dem Elefanten in Moulin Rouge, der Endkampf in Gladiator, etc…

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In diese Liste der heiligen Szenen aufnehmen muss ich jetzt auch den Klassiker “Der Duft der Frauen“. Ich weiß nicht wie oft ich jetzt schon diese berühmte Tango-Szene gesehen habe, in der Großmeister Al Pacino als blinder Colonel mit einer bezaubernden Frau den Tango zu dramatischer klassischer Musik tanzt, aber sie gibt mir jedes mal aufs neue, …, der Ami würde sagen “it just gives me the creeps”… ;)

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Wären wir jetzt anno 2000 würde ich die Szene einfach komprimieren und als DivX online stellen damit sich jeder selbst überzeugen könnte. Aber dann hetzen mir die Typen von Universal Studios garantiert 1000 Anwälte auf den Hals. Von daher lasse ich es wohl lieber… ;)



The DaVinci Murks

Posted by Stefan at 2:11 am
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davincicode.jpgJuhu, es ist vollbracht. Das Kino hat endlich seinen ersten und wirklichen Flop des Jahres. Gehyped ohne Ende kann The DaVinci Code so ziemlich keine einzige der gestellten Anforderungen erfüllen. Noch nichtmal meine Lieblings-Französin Audrey Tautou kann da den Karren aus dem Dreck ziehen (und was schon was heißen soll). Wer also einen Klassiker à la Der Name der Rose erwartet, sollte es sich lieber nochmal überlegen.

Tja, woran liegt es letztendlich beim DaVinci Code: Die Story war OK, die Besetzung liest sich wie ein who-is-who des französisch- amerikanischen Films (Tom Hanks, Jean Reno, Audrey Tautou, Alfred Molina, Jürgen Prochnow, etc) und mit Ron Howard hatte man auch einen sehr fähigen Regisseur engagiert (man erinnere sich an Apollo13 und A Beautiful Mind). Trotzdem wird man als Zuschauer fast 3 Stunden lang mit wirrer Handlung und zähem Fluss gefoltert.
Das ganze erinnerte mich sogar irgendwie schwer an die Batman Begins Bauchlandung vom letzten Jahr: Auch hier gabs eine sehr gute Vorlage, eine top Besetzung, ein fähiger Regisseur und Lorbeeren im Voraus ohne. Trotzdem wurde das ganze der super-Flop des Jahres.

Und trotzdem wird der Film ein riesen Erfolg werden. Warum? Tja, weil eben viele andere Leute auch durch die mediale Werbeschlacht der Versuchung nicht wiederstehen können. Und nicht zuletzt weil “everybody’s darling” Tom Hanks mitspielt. Tja, es hätte ein so schöner Film im Namen der Rose werden können…



Bring the boy home!

Posted by Viktor at 12:27 pm
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HOME!!!

Posted by Stefan at 12:53 pm
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Anbei das letzte Bild aus Williamsburg und das erste Bild aus der Heimat.
Und falls ich es in den ersten Tagen wieder zurück in Deutschland nicht schaffen sollte, mich bei allen zurückzumelden, liegt das schlichtweg daran, dass mich zu Hause die Liste der zu erledigenden Dinge zu erschlagen droht. Also bitte noch etwas Geduld… ;)
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Und ja, meine Schwester ist Zahnärztin. ;) Daher die Latex-Handschuh-Luftballons… ;)



29 Stunden, ab JETZT…, tick, 28:59:59, tick …, 28:59:58, …

Posted by Stefan at 11:42 am
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Es ist soweit, ich trete schweren Mutes die Heimreise an. In genau 29 Stunden hat mich Deutschland wieder.



“world citizens guide”

Posted by Viktor at 4:18 pm
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Ein ruehrendes Stueck Reiseliteratur.



Kurz vor Schluss…

Posted by Stefan at 5:43 pm
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Es könnte alles so schön sein:
In drei Tagen Heimreise antreten, davor natürlich nochmal alle Freunde sehen um mich von ihnen zu verabschieden. Dann noch gemütlich meine Koffer packen und Wohnung übergeben, Postfach leeren. Nochmal gemütlich über den Campus schlendern, Fotos von all den liebgewonnen Orten machen. Letzte Einkäufe erledigen. Halt einfach nur den Gott einen lieben Mann sein lassen.

Die nüchterne Realität:
Ich werde all das brutal auf etwa 12 Stunden runterbrechen müssen, da ich am Tag vor meiner Abreise noch eine Hammer Finance Klausur bestehen muss. Tja, soviel zum Thema “gemütlich nach Hause fahren”. Echt schade…



Zweitbestes

Posted by Viktor at 2:21 pm
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Seit einiger Zeit nutze ich das fantastische Programm “Evernote”, um interessante Internet-Funde zu notieren. Da ich aber gerade in der Bilbiothek sitze, muss eine “web-based” Ersatzloesung gefunden werden… der Blog. Also, hier ein Schatz.

Tobias Kaufmann in der Welt:

“Die Deutschen leben, als befänden sie sich in einer Gummizelle, die Franz Kafka gebaut hat. Je eine Wand steht für Selbsthaß, Selbstmitleid, Egozentrik und Selbstüberschätzung. Meistens sitzen die Deutschen auf einer Wohlstands-Luftmatzratze in der Mitte. Manchmal rennen sie gegen eine der gepolsterten Wände, um von dort wieder auf die Matte geschleudert zu werden. Dummerweise verliert sie täglich Luft. Die Landungen werden härter. Und die ganze Zeit ist die Tür offen – man müßte nur die die Klinke herunterdrücken. “Resignation ist der Egoismus der Schwachen”, hat der Fußballtrainer Jörg Berger einmal im Abstiegskampf gesagt. Das paßt in all seiner Härte schön auf unsere Seelenlage. Wo sonst wird in die Ankündigung einer Regierungschefin, “mehr Freiheit wagen” zu wollen, als Bedrohung empfunden? Deutschland ist in Panik. Teils zu Recht, teils aus Projektion. Gleichzeitig klopft sich die Nation unablässig stolz auf die Schulter, daß es die einzig richtigen Lehren aus der Geschichte gezogen hat, daß es aller Welt zeigen kann, wo es lang geht. Sind wir nicht viel kultivierter, gemäßigter, besser als die wildgewordenen Mullahs und die arroganten Turbokapitalisten jenseits des Atlantiks? Aber wenn wir wirklich glauben, daß wir die Guten sind – warum sind wir nicht glücklich? Warum bekommen wir immer weniger Kinder? Vielleicht sind wir doch nihilistische, feige Egoisten?”



Frühstück…

Posted by Stefan at 9:10 pm
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Donnerstag, 4. Mai 06, 8:52 Uhr:
Wenn’s mal wieder schneller gehen muss (und die Milch und Cornflakes auch mal wieder alle sind) muss halt die gute alte Diet Coke als Frühstück herhalten. Hmmm, lecka, ich liebe das Studentenleben… ;)

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