Mar30 |
Noch eine Telegraph-ZEIT-Story |
Es gibt Menschen, die sich selbstlos fuer andere einsetzen. Die Klima-Aktivisten, fuer die (wie fuer Al Gore) es ein “moralisches” Gebot ist, den Klima-”Konsens” nicht in Frage zu stellen (keine kritischen Fragen bitte, wir muessen die Welt retten), oder die bequemerweise “Climate Deniers” rhetorisch in die Naehe der “Holocaust Deniers” ruecken — genau die meine ich nicht. Auch nicht jene, die fuer gutes Gehalt in Aethiopien steuerfreie Millionen fuer “Save the Children” oder sonst irgendeine NGO ausgeben. Diese Menschen duerfen dich ueber eine Menge Sozialprestige freuen, und damit ist ihr Verhalten eben nicht mehr besonders “selbstlos”.
Auch mich selbst meine ich nicht, der ich gerne mal Strassenkindern in Kairo Geld in die Hand drueckte, weil die sich danach so schoen freuten und meine linksradikale Mitreisende mich einfach besser fand.
Aber wen ich zum Beispiel meine, das sind die Menschen, die junge Menschen zu ueberzeugen versuchen, es doch mit etwas sinnvollem zu versuchen. Wie waere es zum Beispiel mit einem Ingeneursstudium (statt Soziologie in Berlin-Dahlem, Philosophie in Freiburg, oder International Relations in St Andrews oder Toronto, zum Beispiel)? Julia Kimmerle denkt ueber ein paar verwegene Wege nach, ein solches jungen Maedels naeher zu bringen. Oder wie waere es gleich mit einer Business School, schliesslich enden die meisten Germanisten, Kunsthistoriker und so weiter am Ende doch in der Privatwirtschaft? Zwar gibt es notfalls noch den MBA, aber warum nicht gleich so? (hier stelle ich fest, dass der Artikel, den ich als naechstes zitieren werde, von dem selben Kerl geschrieben ist, wie der in meinem letzten Blogeintrag. I guess I have a new favourite columnist)
Also, Jeff Randall schwingt den ganz grossen Hammer, und bricht mal mit ein paar Vorurteilen. Warum im Geschichtsstudium von grossen Maennern und ihren Kriegen lesen, wenn man auch selber Krieg machen kann? Willkommen in der Wirtschaft.
“…at lunch this week someone said, “the trouble with business is that it’s boring”.
This is a complaint I’ve heard many times, over many years, from many different sources. In my early days at the BBC, a news editor explained to me that business didn’t get on television bulletins very often because, “it’s seen as just a bunch of boring men in suits, sitting behind desks”.
That noise you can hear is my Munch-like scream. Business is full of brilliant, eccentric, dynamic, flawed, creative, venal, visionary, devious, generous and crooked people. It’s drama. It’s greed. It’s lust. It’s envy. Boring, it ain’t. Business is the constituency of control-freaks, show-offs, workaholics, plotters, schemers, bullies, wimps, winners and losers. Some are obsessed about becoming super rich. Others couldn’t care less. Their drug is glory.
Business’s big hitters are much more intriguing than petty-minded, pathetic politicians, blowing hot air at Westminster; much more substantial than brain-dead, over-paid footballers, masquerading as celebrities.
More important still, business is about creating the wealth that underpins civil society. It pays for our teachers, doctors, nurses and carers. The next time David Cameron decides to get in touch with his feminine side by having a gratuitous pop at business, he would do well to remember this.
Commerce and finance are the engines of progress. They spawn enterprise and derring-do; they fund adventures, encourage risk and prompt invention. Yes, business is about money, but it’s money that makes the world go round.”
An dieser Stelle beginne ich mich zu sorgen, dass jeder, der meine Eintraege hier liest mich fuer einen Phillister und einen Spinner halten wird. Aber Gott sei Dank liest ausser uns selbt fast niemand diesen Blog.




Unvergessen
Er wollte einfach nicht hören und tun was sie sagt (das Sofa nach VORN schieben)…
… da bleibt ihr nur noch eine Wahl… ;)

