DONE!

Posted by Stefan at 12:51 am
Categories: Thoughts and Musings

Ich habe mir sagen lassen ich solle hier mal mehr als einen Satz schreiben (und auch nicht immer nur Videos posten).

Nun, heute gibt es tatsächlich auch mal einen Grund dafür (und was zu feiern obendrauf, siehe Bild unten).

Wie meinte Viktor noch vor einer Woche: “Ich glaube, du wirst nie wieder in deinem Leben so wenige Probleme habem wie zwischen nächsten Montag (also gestern) und dem 1. Oktober (mein Berufseinstieg)”. Tja, wir werden sehen wie das alles so wird. Ob historisches Problem-Tief oder nicht, auf jeden Fall hat man jetzt in den nächsten drei Monaten, bevor dann der Sturm wieder losbricht, auch mal etwas mehr Luft für andere Dinge abseits vom Studiums-Alltag. Es ist doch schon ein krasser Lebensabschnittswechsel der da ansteht, und in den letzten vier Jahren ist viel passiert. Es wäre einfach mal Zeit, einen Monat einzuhalten und etwas zu denken.

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Klar, so “ui, ich spiele jetzt mal den Taschenphilosoph und denke jetzt mal ein bischen nach” ist in gewisser Weise natürlich auch irgendwie für’n Eimer. Aber wenn ich mir nochmal in Erinnerung rufe, wie ich vor vier Jahren hier nach Oestrich ankam, mit null Plan von nix (nicht dass sich da in vielen Bereich etwas getan hätte ;) , so ist es doch irgendwie interessant zu sehen, was sich in all der Zeit verändert hat.

Ach, irgendwie krieg ich jetzt auch nix gescheites mehr zu Papier. Ich werde mich jetzt erstmal für ne Woche verabschieden. Danach sehen wir weiter…

;)

Dipl.-Kfm.(!) Stefan



Pappnase der Woche

Posted by Viktor at 8:22 pm
Categories: Deutschland, Politics and World Affairs

Was Kai Hafez von der Uni Erfurt (auch genannt das Harvard an der Gera) im ZEIT-Interview über die Darstellung des Islams in ARD und ZDF zu sagen hat:

Der Islam kommt deutlich schlechter weg als andere Weltreligionen. Die Darstellung ist sehr einseitig auf Konfliktthemen wie Terrorismus, Extremismus, Integrationsprobleme oder internationale Auseinandersetzungen fokussiert. Die Anlässe, aus denen berichtet wird, sind durchweg negativ. Das kann sich auf das Bild auswirken, das die Zuschauer vom Islam haben.

Tja, wie kommt das nur? Wann war eigentlich das letzte Mal, dass jüdische Mobs in den Straßen “Death to America” brüllten, dänische Flaggen verbrannten oder euopäische Botschaften anzündeten? Welcher katholische Pfarrer hat in den letzten Jahren dazu aufgerufen, einen Kirchenstaat zu errichten? Welche Hindus wollten nochmal kürzlich deutsche Regionalzüge sprengen? Wann wurde die letzte Shintoistin als Ehebrecherin gesteinigt?

Alles Islamophobie. Dabei gibt es doch so viel Positives zu berichten:

Die arabischen Staaten haben die beste soziale Einkommensverteilung mit der geringsten Kluft zwischen arm und reich. Darüber könnte berichtet werden.

Allerdings muss hier einschränkend erwähnt werden, dass sich die arabischen Staaten da ein ziemliches Kopf-an-Kopf-Rennen mit Nordkorea und Sachsen-Anhalt liefern.



So isst die Welt

Posted by Stefan at 10:25 am
Categories: Politics and World Affairs

Interessanter Artikel über die Essgewohnheiten sowie die wöchentlichen Ausgaben für Essen an verschiedenen Orten der Welt.

Deutschland: 375,39 Euro pro Woche
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USA: 341,98 US$ pro Woche
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Darfur, Sudan: 1,23 US$ pro Woche
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Zeitvertreib mit der D40

Posted by Stefan at 9:44 am
Categories: Fun, Photos

Und da soll noch jemand sagen, im McD Happy Meal wäre nur Schrott… ;)

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Schon irgendwie lustig, wie mutig er auf den Unterlagen von meiner “Mündlichen” steht (die übrigens morgen, Montag, ist , weshalb ich eigentlich lernen sollte anstatt Bilder von einer Plastikfigur zu machen. :)
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Und ja, beide Bilder wuden mit meiner neuen D40 gemacht. :) “Yeah Baby, Yeah!”



Meet the family

Posted by Stefan at 5:47 pm
Categories: Fun

Sometimes you find really funny stuff on the net (this time in a forum about family relations):

“Interesting note to all you long lost relatives:

In 1994 I traveled with my family to Trier, Germany which is in the west along the Mosel River near Belgium. On our second day as we were traveling north out of Trier we stopped at a Winestube to refresh. When I showed the proprietor my driver’s lisence to prove that I was German, she got very excited and told me of a town where everyone was named Herme s. It too, was along the Mosel about 30 miles north of Trier and is named Trittenheim.

When we drove into town I could’nt believe my eyes. Just about every store had the name Herme s as owner and operator.
We stayed at a hotel owned by Herme s, ate in restaurants owned by Herme s, went to shops with the Herme s name… But the biggest trip was going to the graveyard…Dead Herme s everywhere!!

We were directed to a nun at the local church (She was Catholic [weren't we originally Huegonots?] and yes, named Herme s!) who tried to trace our family’s origins but to no avail. Oh, what a blast we had.

Has anyone here ever been there?”

;)



Palaestinensische Staatenvermehrung

Posted by Viktor at 10:59 am
Categories: Israel, Politics and World Affairs

Wir haben alles gesehen: einseitiges “Disengagement”, zweiseitige Verhandlungen, vierseitige Nahost-Quartette.

Nun endlich: die dreiseitige Loesung des Nahost-Konfliktes! Vergesst die Zweistaaten-Loesung, wir haben die Dreistaaten-Loesung…

“As of today, the Palestinians can boast that they have two entities – one in the Gaza Strip run by Muslim fundamentalists and another one in the West Bank under the control of secular Fatah leaders.”

(Khaled Abu Toameh in der Jerusalem Post)

Und hier steht, wer schuld ist.



Docile Nina, lucky Jake?

Posted by Viktor at 7:30 pm
Categories: Fun, Photos

Spiegel Online machte mich aufmerksam auf Foundmagazine.com, ein witziges Zettel-Sammel-Projekt. Auf der Website findet man denkwürdige Dinge wie dieses:
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Dazu keinen Kommentar von mir.



Brüste für den guten Zweck

Posted by Viktor at 4:29 pm
Categories: Deutschland

Und wieder ein bisschen Heldenzeit auf bloredom.de — diesmal: in unserer Reihe ganz tapferer Kerle präsentiere ich einen “G8-Kritiker” (ganz rechts im Bild)). In einer Bilderserie auf Spiegel Online ist er zu sehen, wie er von seiner nackten Freundin an einer Kolonne Polizisten vorbeigezerrt wird (und auch — das ist natürlich nicht zu sehen — an einer Kolonne Fotografen).
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Der Anlass ist ein Protest gegen das Vermummungsverbot während der Kundgebungen bei Heiligendamm. Da die Polizei damit natürlich total “provoziert” und überreagiert, gehört kräftig protestiert. Und da Steinewerfen beim letzten Mal nicht funktioniert hat (nur 1000 Verwundete!), müssen jetzt die Hüllen fallen.

Was denkt der Kerl in dem Moment, da dieses Foto entstand? Was sagt uns sein Gesichtsausdruck? Ich bin für alle Vorschläge und Interpretationen offen. Hier mein bester Versuch einer Deutung:

“Was guckt ihr? Macht mir gar nichts aus, dass sie gerade ihre Brüste jedem zeigt, der sie sehen will (und auch allen, die das eigentlich nicht wollen). Seht her auf meinen Bauch, ich bin doch auch nackig! (Gleichberechtigung und so) Und es ist doch für einen guten Zweck, gegen Armut und CO2 und die Bullen. Klar find ich das gut, ich bin ein ganzer Kerl, das macht mir gar nichts aus. Klar, ganz bestimmt.



Zum deutschen “War on Terror”

Posted by Viktor at 4:27 pm
Categories: Deutschland, Politics and World Affairs

Zu dem kuriosen Video, das Stefan gerade geposted hat, möchte ich anmerken: Ich find’s toll. Denn dass die Solidarität mit der Truppe so populär ist, dass man damit sogar Bier verkaufen kann, davon sind wir in Deutschland leider weit entfernt. Wie weit, das erläutert Marco Seliger in der Mai-Ausgabe von “Internationale Politik”:

Im offiziellen Sprachgebrauch haben Soldaten Begriffe wie Anschlag, Attentat oder Krieg tunlichst zu vermeiden. Der Bombenanschlag auf den Bundeswehrbus, bei dem am 7. Juni 2003 in Kabul vier Soldaten starben, geriet so zum „Großen Busunglück“, eine heimtückische Sprengstofffalle (IED) wie die am 25. Juni 2005 im nordafghanischen Rustaq, als zwei Bundeswehr-Soldaten bei der Explosion manipulierter Munition starben, wurde zum „Unfall“ verharmlost. Einsatzskeptische Politiker und das Volk, so könnte der Eindruck entstehen, sollen möglichst im Unklaren darüber gelassen werden, dass es sich bei der Bundeswehr-Mission in Afghanistan inzwischen um einen veritablen Kampfeinsatz handelt. Die Soldaten vor Ort wissen das längst, doch zu Hause, so scheint es, nimmt die Gesellschaft kaum Kenntnis davon.

Und noch eine Anekdote, die zu denken gibt:

Wie [...] ist es zu erklären, dass in der Heimat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seit Jahren eine Auseinandersetzung mit dem Staat um das Ruherecht von Soldatengräbern führen muss? Die prinzipielle Frage, die hinter dem Streit steht, lautet: Ab wann ist ein Auslandseinsatz ein Kriegseinsatz? Denn nach dieser Kategorisierung richtet sich, ob die Fürsorge des Staates, die er für die Gräber der Gefallenen aus den beiden Weltkriegen übernimmt, auch für die Gräber von im Einsatz getöteten Bundeswehrsoldaten gilt. Kriegsgräber genießen dauerndes Ruherecht. Dafür gibt es ein eigenes Gräbergesetz. Das aber gilt nicht für Gräber von Bundeswehr-Soldaten, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren. Um das Gräbergesetz entsprechend zu ändern, müssten im Ausland gestorbene Soldaten zu „Kriegstoten“ deklariert werden. Unmöglich, heißt es im Verteidigungsministerium. Denn nach offiziellem Sprachgebrauch sind die Auslandsmissionen der Bundeswehr weder Kampf- noch Kriegseinsätze, sondern Missionen zur „Friedenssicherung“ und „Stabilisierung“. Dass dies längst nicht mehr so ist, wollen in Deutschland die wenigsten wahrhaben, nicht einmal der derzeitige Verteidigungsminister. Dies und die fehlende gesellschaftliche Anerkennung des soldatischen Dienstes gehören zu den größten Alltagsschwierigkeiten, mit denen sich die Einsatzarmee Bundeswehr plagt. Dagegen hilft nicht einmal eine Aufstockung des Wehretats.



Beer Commercials and The War on Terror?

Posted by Stefan at 11:03 pm
Categories: America, Fun

Hey, I just realized we haven’t had a post about the war in Iraq yet. (*yawn*) Luckily I found some great punch line on that topic on YouTube that might serve as an excellent introduction.

I must admit, during my time in the United States I’ve seen quite a lot of crazy stuff on TV, especially when it comes to TV commercials. But this Annheuser-Busch = Budweiser TV commercial is probably one of the strangest I’ve ever seen. And again it just makes me shake my head. Can anyone imagine a German TV commercial for “Bitburger”, showing some “Bundeswehr” war vets arriving at Halle-Neustadt??? Probably not…

But besides there was another strange thought that crossed my mind: Why do these civilians at the airport salute the soldiers, probably returning from their “mission” in the Middle East? Thank them for risking their lives? Thank them for losing a leg, an eye or something even worse? Not a single one wounded?

Continue reading here and here (sorry, only available in German).