Soon… (Update 2)

Posted by Stefan at 11:33 pm
Categories: Singapore, Travel

opernhaus.jpg

… ;)

And yes, I’ve double-checked it. The picture doesn’t violate any third-party copyrights so that some stupid lawyer can come along to sue me again…

Update (since V. asked about it):
The picture shows the Esplanade, Singapore’s waterside concert hall alongside Marina Bay near the mouth of the Singapore River and THE landmark building of Singapore. Second Home, here I come… :)

Update 2:
Also refer to this post.



Koennen Skandinavier doch nicht rechnen?

Posted by Viktor at 12:08 pm
Categories: Angry Talk, Deutschland, Economics and Business

Allmaehlich sollte ich ja mal was ueber Taipei und Taiwan schreiben, diese Farce um die Nokia-Werksschliessung in Bochum aber laesst mir einfach keine Ruhe.

So verstehe ich die Sachlage: Das Werk in Bochum ist nicht besonders profitabel, deshalb macht Nokia den Laden dicht. Sicherlich ein schwerer Schlag fuer die Arbeiter dort, aber eigentlich sollte es ja niemanden wundern, wenn Handys zusammenschrauben in Rumaenien und Ungarn billiger ist als im Ruhrgebiet.

Was steckt also dahinter, wenn Capital “interne Papiere” enthuellt, die hohe Gewinnmargen und heile Welt in Bochum ausweisen? Sicherlich eine gute Story, und jeder Redakteur haette sie veroeffentlicht. Aber warum findet sie so grosse Resonanz in den deutschen Medien?

Eigentlich gibt es nur zwei plausible Erklaerungen fuer diese “Enthuellungen”:

1. Nokia hat sich geirrt, und das Bochumer Werk ist eigentlich eine Wahnsinns-Gelddruckerei. Die ollen Skandinavier haben einfach ihre eigenen Zahlen nicht verstanden, und erst ein heldenhafter Schreiber von Capital weist ihnen den richtigen Weg. Naechste Woche tritt dann der Nokia-Vorstand schamhaft zurueck und verzichtet auf ihre Heuschreckengehaelter in Billiardenhoehe, um damit eine Lohnerhoehung von 80% (Verdi’s 8%-Forderung war gestern!) fuer die Helden der Arbeit in Bochum zu finanzieren. Guter Lohn fuer gute Arbeit!

2. Das Werk ist zwar irre profitabel, aber die Nokia-Bosse haben sich gegen deutsche Arbeiter verschworen und hielten die Zahlen daher geheim. Jetzt hat ein tapferer Investigativ-Journalist von Capital die Schweinerei aufgedeckt. Naechste Woche wird Capital dann herausfinden, dass Nokia mit fiesen angelsaesischen Hedgefonds und der CIA unter einer Decke steckt. In hoechster Not bilden daraufhin Verdi und die Linkspartei eine deutsche Notstandsregierung, verstaatlichen alles skandinavische Konzerneigentum und schreiben in die Praeambel des Grundgesetzes, dass Bochumer Arbeiter das Recht haben, fuer immer und ewig europaeische Handys zusammenzuschrauben. Amen.

Falls jemandem eine plausiblere Erklaerung hat, weshalb Nokia ein ach-so-hochprofitables Werk schliesst, waere ich ueberrascht. Natuerlich tut Nokia das auch gar nicht, und jeder gewissenhafter Redakteur konnte das sicherlich auch ohne Pressemitteilung des Konzerns vermuten.



Patt im Ypsiland

Posted by Stefan at 8:48 pm
Categories: Deutschland, Politics and World Affairs

Einen überaus ammüsanten Nachtrag aus der Zeit vom 29.01.2008 muss ich hier doch noch nachreichen:

Mit der Vision einer besseren Welt hatte Andrea Ypsilanti vor allem in der verunsicherten Mittelschicht Erfolg. Für einen Sieg hat es nicht ganz gereicht

[...]

Die 50-Jährige verkörpert etwas, was aufrechten Freidemokraten – und nicht nur denen – wie eine Wiederkehr der deutschen Sozialdemokratie der 70er-Jahre in einer, zugegeben, überaus charmanten Variante vorkommen muss: Sie verkörpert die Vorstellung von der Welt als Wunsch. Edel sei die Politik, hilfreich und gut. In Ypsilantis Welt wird kein Schüler zurückgelassen, lernen Begabte mit weniger Begabten länger gemeinsam – und profitieren beide davon. In Ypsilantis Welt verwandelt sich Atomstrom durch politischen Willen in erneuerbare Energie. In Ypsilantis Welt gibt es kostenlose Kindertagesstätten, kostenlose Lehrmittel, kostenloses Studium. In Ypsilantis Welt sorgen mehr Sozialarbeiter für eine bessere Kriminalitätsprävention, mehr Polizisten für sichere U-Bahnhöfe, mehr Lehrer für bessere Schüler, mehr Pfleger für die Alten und gute Politiker für Mindestlöhne. In Ypsilantis Welt bekommen Arbeiter höhere Bezüge, Rentner höhere Renten und Reiche höhere Steuern. Ypsilantis Welt ist ein Dorf, in dem es keine Globalisierung gibt, keine Unsicherheiten, keine Verängstigung – aber ganz viel Geld, das nur umverteilt werden muss. Und wenn Ypsilanti über Ypsilantis Welt spricht, ist es ein wenig so, als sprächen die Hobbits im “Herr der Ringe” von Auenland. Von einem Land und von einer Zeit, die umso unendlich heiler, so unendlich grüner, so unendlich sozial gerechter ist als dieses Mordor der hessischen Gegenwart. Ypsilantis Welt ist Ypsiland, der Ort, an dem sich die letzten 30 Jahre einfach ausblenden.

[...]

In Ypsilantis Welt ist eines nicht vorgesehen, was jetzt aber dummerweise passiert: Der Aufschwung gerät in Gefahr. Börsencrash, Immobilienkrise, drohende Rezession in den USA trüben auch in Deutschland die wirtschaftliche Stimmung ein, selbst in Hessen. Wie sich angesichts trüberer Wolken Ypsilantis gigantisches Ausgabenprogramm finanzieren lässt, ist allen unklar, vor allem Frau Ypsilanti selbst. Dass die Soziologin eine Ministerpräsidentin abgäbe, die Hessen in wirtschaftlich schwieriger Zeit auf Erfolgskurs halten könnte, trauen ihr – Wahlerfolg hin oder her – selbst viele Parteifreunde kaum zu. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Hessen nicht eines Tages das Gleiche feststellen müssen wie die Hobbits, als sie – nicht im Film, aber in J.R.R. Tolkiens Buch – endlich nach Hause kamen: Auenland ist abgebrannt.”



Mal wieder was zum Klassiker

Posted by Stefan at 10:13 pm
Categories: Deutschland, Economics and Business

Neulich im Spiegel: Mal wieder ein sehr guter Artikel zum Alltime-Klassiker “Globalisierung”.

http://www.spiegel.de/…

Deutschland in der Sozial-Falle

Von Wolfgang Kaden

Mindestlohn-Streit, Nokia-Eklat, Protest gegen hohe Managergehälter: Die Deutschen handeln, als sei die Globalisierung nur ein böser Traum. Volk und Politiker sind vereint im Umverteilungsrausch – das bittere Ende ist gewiss.

[...]

“Gerechter Lohn für gute Arbeit”, fordern Gewerkschaften und regierende Sozialdemokraten, in wieder wunderbarer Geschlossenheit. Hört sich gut an, gibt im Wahlkampf auch immer Beifall. Nur: Was ist gerecht? Ist es gerecht, wenn ein Chinese einen Euro in der Stunde verdient, ein Osteuropäer drei Euro, ein Deutscher 18 Euro? In einer Wettbewerbswirtschaft richtet sich die Lohnfindung seit jeher nicht an schwammigen Gerechtigkeitsvorstellungen aus. Sondern an dem, was Arbeit leistet, an der Produktivität eben.

Horst Siebert, der Kieler Ökonom, hat das mal ganz schlicht formuliert: “Ein Unternehmen wird dann einen zusätzlichen Arbeitnehmer einstellen, wenn er mehr für das Unternehmen einbringt, als er kostet.” Jeder Versuch, diese Logik der sogenannten Grenzproduktivität auszuhebeln, wird wieder mehr Arbeitslosigkeit produzieren.

Wo aber sind die Autoritäten, die solche Wahrheiten vermitteln? Nirgendwo steht einer auf, der es wagte, die Deutschen aus ihren gefährlichen Träumereien zu reißen, von unserem bemühten Bundespräsidenten Horst Köhler vielleicht abgesehen.

[...]



Wo das Schweinetaxi 5000 Dong kostet

Posted by Stefan at 10:07 pm
Categories: Travel

Erinnerungen an meinen Vietnam-Aufenthalt von 2005 werden wach:

Von Jochen Vorfelder

Vietnam hat eine Viertelmillion Straßenkilometer. Die Wege in den Bergen wären meist unpassierbar – wenn es nicht die Motorradtaxis gäbe. An der Grenze zu China lieben die Fahrer ihre uralten Minsk-Maschinen russischer Provenienz und transportieren alles, was Beine hat.

…”

http://www.spiegel.de/…

Ich hätte ja jetzt hier gerne das Bild gepostet, wo ein Motorroller-Faher zwei lebende Schweine auf dem Gepäckträger transportiert (wirklich sehenswert, ich habe damals ähnliches mit ca. 20 Hühnern auf dem Gepäckträger einer alten Vespa gesehen), aber dann kommt nacher wieder so ein dahergelaufener Anwalt und zerrt mich vor den Kadi.



Zweite Heimat

Posted by Stefan at 10:51 pm
Categories: Singapore, Thoughts and Musings

Da lese ich heute morgen beim Frühstück in der Kritik zu “I am Legend” in der “Welt”, warum Manhattan Island eigentlich immer so häufig fachmännisch von der gesamten Grand Garde der Hollywood-Regisseure zerlegt wird:

“Eine oberflächliche und dennoch richtige Antwort lautet: Der hohe Wiedererkennungswert ist schuld. Im Grunde wäre der zwar auch in Rom oder London gegeben, aber nur für New York gilt, was einst der Regisseur Milos Forman festhielt: dass jeder Bewohner dieses Planeten zwei Heimaten hat – seine eigene und Manhattan.”

Klar, Manhatten ist ganz nett, aber damit verbunden fühlen? Eher weniger, ebensowenig wie mit Düsseldorf (noch), Williamsburg (wäre logisch) oder sonst einer Stadt. Lediglich Singapur, …, *seufz* ;)

Wie wär’s daher wenn im nächsten Jerry Bruckheimer-Streifen “Stirb Langsam V” Bruce Willis sich auf der Orchard Orchard Road Feuergefechte mit indonesischen Terroristen leistet, am Brunnen in der City-Link Mall nahe einem weltklasse Foodcourt das Gallonen-Spiel spielen muss um dann zum Raffles Square zu hetzen um noch rechtzeitig das öffentliche Singtel Telefon abzunehmen. Klingt für mich nach dem nächsten Kassenschlager (und meinem neuen Lieblingsfilm) :)

Stattdessen kommt ein fiktives Singapur lediglich vom Namen her in Fluch der Karibik 3 vor. *Gähn*… Zu schade dass es über Singapur sonst noch keinen guten Film gibt (von “I not stupid” mal abgesehen). Ich sollte doch Filmproduzent werden…



There goes my hero…

Posted by Stefan at 10:12 pm
Categories: Fun, Role Models

Does anyone know the “Foo Fighters” song “My Hero”? Anyway, it was just last week that my personal hero resigned, but not without a final huge portion of self-mockery (or is it called “self-irony”). Anyway…

http://www.istartedsomething.com/…

Starring:
Bill Gates as himself, Brian Williams, Steve Ballmer, Matthew McConaugheyr, Robbie Bach, Jay-Z, Bono, Steven Spielberg, George Clooney, Jon Stewart, Kevin Turner, Hillary Clinton, Barack Obama, Al Gore, Ray Ozzie and Craig Mundie.



Telekom rockt!

Posted by Stefan at 12:39 am
Categories: Deutschland, Fun

Von wegen “langweiliger Staatskonzern” und so. In Düsseldorf hat bereits einer der neuen Konzeptstores der Telekom eröffnet…

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