Sep10 |
Steve Jobs meets Jean Luc Picard |
Does anyone recognize Steve Job’s line from yesterday’s keynote speech?

Sep10 |
Steve Jobs meets Jean Luc Picard |
Does anyone recognize Steve Job’s line from yesterday’s keynote speech?

Jul28 |
Really Achieving Your Childhood Dreams (update 3) |
A sad but still wonderful story about Randy Pausch, Professor of Computer Science at Carnegie Mellon University (CMU).
As many US-universities cultivate the tradition of “last lectures”, where professors hold their last lecture before retirement, Randy Pausch’s last lecture is particularly authentic: He’s going to die from pancreatic cancer. The video of his lecture “Really achieving your childhood dreams” became a sensation on the Web.
“My wife Jai has been an incredible source of stability and courage through all this. We both agree that “you can’t control the cards you’re dealt, just how you play the hand.”
(found on his blog http://www.cs.cmu.edu where he constantly writes about his last year of his life)
Update: As expected Randy died on July 25:
“Randy died this morning of complications from pancreatic cancer. The CMU news story is here.”
Update 2:
Hey, how cool is that (and yes, I know it’s a bit morbid to say “cool” when someone just died. But if you read his blog you realize how he dealt with the situation himself). He got into the new StarTrek movie. ;)
This is, by far, the coolest thing (okay, #2 behind the palliative chemo working). JJ Abrams (Hollywood producer/director who did the TV series “Lost,” the movie “Mission Impossible III” and a bunch of other stuff) emailed me, out of the blue:
[...]
Jai & I hopped a plane to LA, where I got a custom-made Star Trek uniform and my own station on the bridge, where I had lots of buttons and controls. I even got a LINE!!!!
[...]
the “Star Trek” movie will be in theaters December 2008. Don’t blink or you’ll miss me, but at some point a guy walked across the bridge and says “Captain, we have visual!”
Update 3:
By now his book was published.
Jul20 |
Witz der Woche |
“Facebook verklagt StudiVZ” (golem.de am 19.07.2008)
“Das US-Unternehmen hat Klage gegen StudiVZ eingereicht und wirft der Site vor, Facebook kopiert zu haben, meldet die Financial Times.”
Antwort von StudiVZ einen Tag später:
“StudiVZ-Gründer weist Fälschungsvorwurf zurück” (golem.de am 19.07.2008)
“Ehssan Dari: “Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau”"
Na dann…
Jun5 |
Schduggard olé |
“Der letzte macht das Licht aus”
No time for melancholy. The last one (out of 10) is finally leaving. No time to look back. The road lies ahead.
(Wow, sounds cheesy, doesn’t it? ;)
Jun2 |
Fernbeziehungsberatung à la Lufthansa |
Unter der Rubrik “Lifestyle” findet sich im aktuellen “Lufthansa Exclusive” Magazin ein Leitartikel mit dem Titel: “In der Ferne liegt der Erfolg”. Thema (wie sollte es für eine Airline auch anders sein): Fernbeziehungen. ;)
[singlepic=62,460,306,,]
Dort lesen sich dann schlaue Sätze wie z.B. von Claudia Günnewig, 40, Director Business Development, Hilton Hotel Düsseldorf: (Ich lasse das Ganze hier übrigens mal weitgehend unkommentiert)
“Ich habe Unabhängigkeit und Freiheit schon immer genossen und finde es sogar entspannter, eine Fernbeziehung zu leben. In der Woche kann man sich auf die Arbeit konzentrieren und das Wochenende kann man gemeinsam genießen. Als wir beide in Hamburg gearbeitet haben, gab es dagegen anstrengende Diskussionen über lange Arbeitszeiten.”
[...]
“Ein einziges Mal war die Situation sehr angespannt, als ich meinen Mann zu einem Termin begleiten sollte und kurzfristig absagen musste. Aber auch das haben wir gelöst: Ich habe einen teuren Flug gebucht, und so haben wir, etwas verspätet, den Termin wahrnehmen können.”
Ihr Mann sagt dazu:
Es gibt Branchen, in denen ist es einfacher, eine Fernbehziehung zu leben und so die nötigen beruflichen Freiräume zu haben. Das gilt für Unternehmensberatungen oder wie in unserem Fall auch fürs Hotel. [...] Ich glaube nicht, dass eine Fernbeziehung auf Dauer funktioniert, weil man sich irgendwann doch auseinanderentwickelt. [...] So werden zwei Welten aufgebaut. [...] Eigentlich ist man doch nur dann richtig zufrieden, wenn es in Job und Beziehung gut läuft.”
????????
Weitere Highlights des (insgesamt doch recht guten) Artikels: 17 Prozent der Deutschen halten eine Fernbeziehung für ideal, weil die Partnerschaft auf diese Weise von Alltagsproblemen unbelastet bleibe. Interessant übrigens auch, dass laut Artikel mit der Fernbeziehung die Zufriedenheit in der Beziehung nicht abnimmt, es keinen Anstieg von Scheidungen gibt und auch das Fremdgehen nicht steigt.
“Eigentlich müsste man heute in eine Bewerbung als Kompetenz hineinschreiben, dass man in der Lage ist, ein Projekt langfristig unter schwierigen Bedingungen erfolgreich zu gestalten. [...] In der Regel telefonieren die Partner häufig und lange miteinander, im Schnit eine Stunde pro Tag [...]. Beim Durchschnittspaar hingegen herrscht Sprachlosigkeit, nur rund zehn Minuten reden Partner in klassischen Nahbeziehungen am Tag miteinander, davon nur zwei Minuten über persönliche Dinge.”
“Viele Paare haben ein gutes Timing entwickelt, wann es sinnvoll ist, Konflikte anzusprechen, wie man sie diplomatisch am Telefon löst. Diese Soft Skills können einem auch im Job helfen.”
Na dann…
Gelesen in: Lufthansa-Exclusive 06/08
Lesenswert übrigens auch die Zusammenfassung der ZDF Doku “37° – Große Liebe, ganz weit weg” (leider nicht als Stream in der ZDF Mediathek verfügbar)
May1 |
Viktor and Zürich University… where is the love? |
So I meant to submit my online application to that economics graduate school programme in Zürich today… but it seems my last-minute mentality isn’t getting me anywhere with the Swiss. Sure, the deadline is today:
But unfortunately it’s not actually possible to submit that thing today:
Switching off their servers on the date of admission? What’s wrong with those people? Damn friggtards (that’s “retards”+”fuck”+some modesty).
Or, in German: Wenn ihr mich nicht haben wollt, dann könnt ihr mich gerne haben. Friggtards (yes, I think it works in German, too).
(to conclude: I guess I won’t be in Zürich next year then)
Apr30 |
Wok the Dog |
In Germany we have a saying, “Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erzählen”, meaning that if someone leaves his home to travel to other countries he’ll probably be able to tell lots funny stories afterwards. Same in my case after coming back from South Korea (again) and Shanghai (first time):
(Click on the pictures and read the comments to see what I mean.)
Additionally, something really weird happened after arriving in South Korea. I went to an ATM Machine at Seoul/Incheon airport to withdraw 50.000 Korean Won (around € 31,50) to pay for my bus-ride to Cheong-Ju. I probably should’ve known that something was wrong when the guy in front of me in the ATM-queue told me that he couldn’t withdraw any money as the manchine behaved somewhat strange and didn’t accept his ATM card. I tried nevertheless, inserted my ATM card, entered my pin, requested 50k Korean Won and recieved, …, 300.000 KRW (186 €), a profit of 155 € !!!. (No kidding, I also double checked with my bank account)
And again, as predicted, the spicy food again almost killed me. On two days at our client’s canteen I had to eat plain rice only with soy sauce because everything else was so incredibly spicy. It’s like having plain potatoes in Germany…
Oh, and to explain the title of this post: When I was in Korea I found out that South Korea is among the very few developed countries where eating dog is somewhat common. Read this fabulous article which deals with the question on what’s wrong with eating man’s best friend. Enjoy…
Apr25 |
Gefühlte Armut |
Es gibt Dinge in Deutschland, die sind so unglaublich, dass sie einem echt die Socken ausziehen, so abstrus dass man eigentlich aus Mitleid nur noch wehleidig den Kopf schütteln kann. Und das beste: Es wundert, abgesehen von gefühlten 10%, eigentlich niemanden.
Worum geht’s? Diesmal um einen Artikel auf SPIEGEL Online einer namentlich nicht genannten deutschen Studentin. Jene Studentin, sie nennt sich “Julia”, glaubt der Menschheit mit ihrer anonymen Kampfschrift “Meine Armut kotzt mich an” einen Gefallen zu tun. Schon der Untertitel lässt Böses ahnen:
“Clubs, Shoppen, Sonntagsbrunch: Das Studentenleben kann so schön sein. Wenn das Geld reicht. Trotz zweier Jobs kann die Berliner Studentin Julia, 25, nicht mithalten. Ihr Kontostand sagt Njet – und bei Unterschichtenwitzen lacht sie nur gequält mit. Ein zorniger Zwischenruf.”
Kurzversion:
Julia erläutert ihre Ausgangslage, dass Sie Ihrer Mutter (Hartz-IV-Empfängerin) das Kindergeld spenden muss damit sie über die Runden kommt und dass ihr Vater, ausgebüchst und untergetaucht, ihr keinen Unterhalt zahlt. Der Leser nickt, “böser Vater, böser Staat”. So einfach ist die Welt. Dass die Autorin vor jenem Hintergrund nicht als Motivationstrainerin arbeiten sollte erscheint logisch. Aber jetzt kommt’s:
Im Prinzip stellt sie sich so dar als würde sie am Existenzminimum rumkrebsen, dass es ihr peinlich ist, zur Unterschicht zu gehören. Dass sie versucht ihr Leben zu verstecken. Existenzminimum? Unterschicht? “Moment mal”, denkt sich der verwirrte Leser, denn in gleichem Atemzug fallen auch folgende Dinge, die nicht so ganz ins Bild der Unterschicht passen.
Sich vor dem Hintergrund als Unterschicht zu sehen verdient wirklich Respekt (”Ich versuche es bloß zu verstecken. Es ist mir peinlich!”). “Existenzminimum klingt anders” könnte man jetzt denken, klingt es doch eher nach normalem Studentenleben. Die Frage was kostenloses Studium eigentlich für ein Luxus ist (und vor allem was für eine Investition, die ihr (bei korrekter Anwendung) später viel Geld bescheren wird), hat sich Julia wohl noch nicht gestellt. Aber natürlich wettert sie gegen den Staat, beschwert sich über das abgestellte Bafög.
Wenn man eins der zentralen Probleme in Deutschland aufzeigen möchte legt man am Besten jenen Artikel vor. Man würde wohl als Feedback bekommen welch sensationelle Studienbedingungen Deutschland doch bietet, dass man in Deutschland als Student eine 32qm-Wohnung mit IKEA Möbeln beziehen kann und nebenbei noch abends ausgehen kann. Dass sich aber darüber jemand derart beschwert, das würde, außer in Deutschland, wohl niemand verstehen.
Entsprechend fielen natürlich auch die Kommentare im SPIEGEL Online Forum aus. Mein persönliches Highlight:
“In meiner Studienzeit hatten die meisten meiner Freunde garantiert keine Wohnung mit 32m2 für 300 Euro und zwei Wodka-Kirsch hätten wohl fasten in der nächsten Woche zur folge gehabt. Spaß hatten wir trotzdem jede Menge mit den richtigen Freunden müssen es keine Clubs mit 20 Euro Eintritt sein und Sonntags Brunchen in der WG macht jede menge Spaß und ist nicht teuer. Auch Urlaub kann man günstig machen, aber sicher ist dass dann kein Wellnessurlaub für gestresste Hausfrauen.
Also heul nicht, vielen andern gehts genauso und das is gut so. Wenn du ohne Geld mit deinen Freunden keinen Spaß hast bist du mit den falschen Leuten unterwegs.”
Oder noch besser:
“Ich glaube nicht, dass nur ein Staat auf dieser Welt eine Spassgarantie in seiner Verfassung stehen hat.”
Ich kann mich nur anschließen. Oder es formulieren wie man in meiner Heimat dazu sagen würde: “Ey, die Alte hat doch ne Schraube locker”. ;)